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Adelsberg Bike Marathon

October 04, 2017

Hallo Leute! Während ich gestern den Feiertag hinter der Scheibe genossen habe, haben unsere Jungs uns Mädels orentlich im Regen pedaliert und im STEIN-bikes Heimrennen die Fahne hoch gehalten.Hallo Leute! Während ich gestern den Feiertag hinter der Scheibe genossen habe, haben unsere Jungs uns Mädels orentlich im Regen pedaliert und im STEIN-bikes Heimrennen die Fahne hoch gehalten.

Bei ordentlich Regen von oben und Schlamm von unten ging es auf die 20km Runde um den Adelsbergturm. Auf der kurzen Runde war die Steinmannschaft ordentlich vertreten. Bei den Frauen kurbelte Susan Kunz als Einzelkämpfer die Sprintdistanz, während die Männer mit Marcel Seidel, Rico Lasseck, Marcel Stein, Daniel Kletzin, Stefan Liebl und dem lange verschollen geglaubten Mechaniker RIchard Pfauch eine große Gruppe stellten. Trotz der widrigen Bedingungen konnten alle Piloten ordentlich Gas geben. Susan hatte gleich von Beginn an den Turbo gezündet und ließ nichts anbrennen. Sie fuhr das Rennen kontrolliert von Vorn und sprintete einem ungefährdeten Sieg, sowohl in AK, als auch Gesamt, entgegen.

Bei den Männern machten Daniel Kletzin, Marcel Seidel und Stefan Liebl ebenfalls von Anfang an ordentlich Druck. Lediglich Julius Wagler konnte sich in dieses Trio als Nicht-STEIN-biker einschmuggeln und Daniel Kletzin ordentlich einheizen. Dieser blieb aber bis zum Schluss cool und konnte sich taktisch clever den Sieg sichern. Stefan und Marcel folgten auf den Plätzen drei und vier, was sich in der AK als Platzierung eins und zwei niederschlug.

Mit einem kleinen Abstand von drei Minuten folgte Richard auf dem siebten Platz, was in der Altersklasse der Männer immerhin noch für Platz drei reichte. Marcel Stein musste sich am gestrigen Tag Richard geschlagen geben und überrollte mit einem Rückstand von 12 Sekunden auf den Mechaniker als Achter die Ziellinie. Damit war ihm der dritte Podestplatz in der AK sicher.

Rico hatte mit den Folgen einer Erkältung zu kämpfen und musste zusätzlich noch eine kurze Bodenprobe nehmen. Diese beiden Umstände warfen ihn gestern ein wenig zurück und er musste die Saison auf dem 20. Platz beenden (AK 5.). Einen herzlichen Glückwunsch an alle Kurzstreckler!

Die mittlere Strecke blieb von unseren Pedalhelden unbesetzt, während auf der langen Strecke zwei Leute starteten. Sebastian Ortmann und Sören Grimmer stellten sich der 60km Fangopackung. Sebastian machte von Anfang an ordentlich Druck und musste nur Robert Walter ziehen lassen. Alle weiteren Konkurrenten konnte er hinter sich halten und einem am Ende relativ ungefährdeten zweiten Platz entgegen fahren.

Sören lieferte eine solide Leistung ab und tourte die drei Runden souverän ab, was im an Ende den 24. Platz in der Gesamtwertung einbrachte und in der Kategorie der Ü50 den zweiten Platz. Auch an die Beiden einen herzlichen Glückwunsch!

Damit ist die MTB Saison beendet und Mensch und Maschine begeben sich in den Wohlverdienten Winterschlaf.

Kamm-Bike-Cross & FMM

September 25, 2017

Hallo Leute! Einen schönen Montagvormittag wünschen wir euch. Der Herbst hat uns ja nun voll im Griff und damit auch die Rennstrecken der Region. Einen Vorgeschmack darauf gab uns gestern schon mal der GBM. Bei kühlen 12°C und trübem Wetter galt es die Hammerstrecke von 21km (700hm) entweder 1x, 2x oder sogar 3x zu umrunden. Gespickt war das permanente Auf und Ab mit Traileinlagen, breiteren Forstauffahrten und kurzen Asphaltpassagen. Glücklicherweise hielt sich die Schlammpackung in Grenzen und der HImmel öffnete immer nur kurz seine Schleusen. Somit war die Strecke durchaus noch fahrbar, aber trotzdem kein Zuckerschlecken.

Für die STEIN'sche Mannschaft hatten vier Leute gemeldet. Auf der kurzen Runde gingen Rico Lasseck und Thomas Peschke an den Start und die mittlere Distanz machten Daniel Kletzin und Sebastian Ortmann unsicher.

Auf der kurzen Runde hatte sich Thomas eine klare Taktik zurechgelegt, die er auch auch konsequent durchzog: Attacke von der ersten Minute an! So gab er gleich zu beginn voll Stoff und konnte das Feld hinter sich halten. Damit hatte er an Schlüsselstellen keine Konkurrenten zu fürchten die ihn ausbremsen und somit ließ sich der Abstand auf die Verfolger Stück für Stück ausbauen. Am Ende überrollte er mit ca. 1,5min Vorsprung die Ziellinie und war sichtlich happy über seinen Erfolg.

Rico konnte nicht ganz das Tempo von Thomas mitgehen, mischte aber erfolgreich in der Spitzengruppe mit. Auch ihm setzte das permanante Hoch und Runter zu und so musste er gegen Ende seinen dritten Podestplatz noch an Steffen Wolfram abgeben und sich mit der Holzmedallie begnügen. In der AK gab es aber einen Trost, in Form des zweiten Platzes.

Glückwunsch an die Kurzstreckenhelden.

Die mittlere Distanz beinhaltet dann die doppelte Portion Spaß. Sprich 46km Strecke und 1400hm. Für Mittelgebirgsverhältnisse eine schon recht ordentlich Anzahl an Höhenmetern, die natürlich dem Fliegengewicht Dr. Ortmann sehr entgegen kamen. Auch er hatte sich recht zeitig zusammen mit Sascha Heinke absetzen können und ein gut funktionierendes Spitzenteam bilden können. Sascha hatte nach der ersten Runde jedoch Probleme dem Doc zu folgen uns so konnte er sich in Folge absetzen und ein kleines Polster auf die Konkurrenz herausfahren. Schlussendlich fuhr er einem ungefährdeten Sieg entgegen. Daniel hatte dahinter einen Rosenstrauß mit Markus Thiel auszufechten, bei dem er leider den Kürzeren zog und auf den dritten Platz verwiesen wurde. In der AK lief es dagegen spitzenmäßig und er holte sich den Platz an der Sonne.

Damit kann man von einem optimalen Ergebnis sprechen und sich schon mal auf dem ABM nächste Woche freuen!

Theresa Werner (vormals Rietzschel :)) konnte in Bautzen dem Ergebniswochenende das I Tüpfelchen aufsetzen und die sächsiche Meisterschaft im Crossduathlon für sich entscheiden. Dort galt es 5km zu Laufen, 20km MTB Kurs zu absolvieren und abschließend noch 2,5km in den Laufschuhen hinters ich zu bringen. Auch hier waren die äußeren Bedingungen alles andere als optimal und so hatte sie mit einer sehr schwierigen Radstrecke zu kämpfen, die ihr fahrerisches Können auf die Probe stellte. Den Mut, alle Passagen zu fahren, wurde dann mit dem Sieg belohnt. Auch hier einen dicken Glückwunsch!
Mittlerweile ein echter Rennmagnet für STEIN-biker, der dieses Jahr besonders rege besucht wurde. Susan Kunz, Sebastian Ortmann, Sören Grimmer und Marcel Stein bildeten die Reisegruppe Süd. Neben unseren Mannen und Frau, nutzen zahlreiche RSV Erzgebirge Pedalritter das schlechte Wetter für einen Ausflug in die Berge und erzielten auf den unterschiedlichen Strecken teils recht beeindruckende Ergebnisse und hatten eine gute Zeit.

Für unsere Leute lief es von "supidupi" bis "echt miesen Tag erwischt". Leider war Susan Kunz diejenige, die den schlechten Tag im Kalender markiert hatte.

"Shit happen's!! Drei Uhr - der Wecker klingelt bei Sören und Suse. Viel zu früh, aber was ist das?! Haben wir einen Wasserfall oder einen grossen Fluss gestern abend vor der Pension ignoriert? Leider nein. Strömender Regen! Prognosen?! Nicht besser! Mit gegenseitigem Mitleid und Motivation standen wir pünktlich 4:45Uhr im Dunkeln und bereits nass in der Startaufstellung. Zum Glück stehen ja nur 211 km und 7223 hm auf dem Plan. So ging es 8 Stunden im Dauerregen bei acht Grad über Schlammtrails, Steinschluchten und Steilauf- und Abfahrten dahin. Diese Bedingungen haben bei vielen Startern spüren hinterlassen. So schafften bereits knapp 200 Starter das erste Zeitlimit 8:00Uhr nicht und so ging es weiter. Sören kämpfte sich erfolgreich mit Höhen und Tiefen durch und kam nach 14:58h entkräftet ins Ziel. Suse kämpfte mit zwei Platten, die mit Schlamm dann aber doch ganz gut hielten. Aber im Seetrail bei Kilometer 128 war der Halt im rechten Fuß weg. Was ist das? Wo ist das Cleat? Nicht da? Weg? Im Schlamm? Super. Naja wird schon gehen. Am nächsten Service sorgte ich kurz für gute Stimmung. Als ich die Männer dort fragte ob sie ein Cleat für mich hätten. Hmm, das was ich brauchte leider nicht. Gut dann probieren ich es eben ohne. Aber am Salzberg merkte ich das das nichts wird. Carbonsohle auf Metall ist keine gute Kombination bei 30% Steigung und die Kraft war auch dementsprechend nicht mehr wie um fünf Uhr morgens. Somit beendete ich das Rennen bei 148km nach etwa 11,5h. Schade aber Spass hatten wir dennoch alle." Damit beide Daumen für Sören nach oben, der am Ende 275 gesamt und 28er AK wurde und gleich drei Daumen nach oben für Susan, die auch solche Situationen mit viel Humor und Spaß nimmt.

Und damit kommen wir zur, zumindest ergebnistechnisch, konträren Seite. Marcel Stein hatte trotz kurzer Vorbereitungsphase und anderweitiger privater Verpflichtungen einen super Renntag erwischt.

" 'I kam mi for wie a Deppen' Salzkammergut Trophy: 55km, 1850hm - Platz 9 ( AK 3) in 2h 57min (Endurorunde) Da ich am Abend mit Freude festgestellt habe, dass ich erst 13 Uhr starte, konnte ich mich bis 11 Uhr im Nest ahlen und an meine Teamkollegen Suse und Sören denken, die bereits um 5 Uhr bei strömenden Regen zu der 210 Km runde aufgebrochen waren. Naja, das musst du echt wollen - aber fetten Respekt! Ich habe jedenfalls alles richtig gemacht und die exzellent angemischte Strecke erst unter die Stollen genommen, als es aufgehört hat zu regnen. Nämlich 20min vor meinem Start hab ich das Bike aus dem Auto geholt und mich ohne Warmfahren im vorderen Startblock eingereiht. Nach wenigen Kilometern ging es schon in den ersten Trail wo einige bereits vom Rad mussten und geschoben haben. Hier wurde das Feld auch gleich schön entzerrt. Am darauffolgenden Anstieg bin ich ganz entspannt mein Tempo gefahren ohne mich verrückt zu machen oder irgendeinen Tempoverschärfung mitzugehen, da noch einige Körner für den letzten Berg notwendig waren. Oben angekommen ging es in den ersten langen Trail und hier gab es kein Halten mehr, da der Boden so nass und die Felsen so rutschige waren hab ich mich für "Drüberfliegen" entschieden. Den späteren Sieger welcher auch nicht ganz langsam war hab ich auch mit kassiert , er war zwar schnell aber ich war absolut im Tunnelblick und hab voll laufen lassen. Schön gestört! Als er mich berghoch wieder kassiert hatte wollte er wissen ob ich ein Einheimischer sei. 'Nö, ich bin zum ersten Mal dabei', da war er noch mehr erschüttert und meinte 'I kam mi for wie a Deppen', so wie ich ihn hab stehen lassen. Naja, ich hatte halt gerade Schwung - hab ihn noch getröstet bevor er mich bergauf hat stehen lassen. Da war ich dann der Depp. Jedenfalls war es gut am Anfang nicht zu überziehen, da es nun 'ne knappe Stunde nur bergauf ging, um danach nur noch talwärts Richtung Ziel zu rollen. Hier gab es dann auch noch zwei spektakuläre Trails, wo auch einige von anderen Strecken unterwegs waren. Hier hieß es die Zunge gerade in den Mund nehmen und schon von weit, weit weg den Weg frei schreien. Aber das ging irgendwie von allein. Scheinbar war ich so schnell das die alle Angst hatten. Bei solchen Aktionen brauchst du vollstes Vertrauen in dich und dein Material. Da muss alles stimmen! Unten angekommen musste ich noch kurz vor einer Treppe anhalten da hier einige Wandertag hatten, wodurch ich in beiden Beinen Krämpfe bekam, die jedoch, so gut es ging, ignoriert wurden. Ein schöner Eiertanz bis ins Ziel, ja keine falsche Bewegung um nicht noch ganz zu verkrampfen. Eben blöd wenn man an der letzten Verpflegung nur Wasser erwischt. Naja, am Ende etwas überraschend sogar noch Dritter … ging eben genug bergab. Krasse Sache, mit nur 8 Wochen sinnvollen Training steh ich schon wieder auf dem Podest."

Auch an Mr. Stone einen herzlichen Glückwunsch zur fulminanten Bergableistung.

Fehlt nur noch Sebstian Ortmann, das Uhrwerk, die Allzweckwaffe, der Fels in der Brandung, Robodoc, die Liste der Umschreibungen ließe sich sicher noch weiter fortsetzen. Auch er hatte sich ein Paar Spitzenbeine mit in die Berge genommen und startete über die 74km (2400hm) Strecke und absolvierte wieder mal ein solides und kontrolliertes Rennen. Die ganze Schlamm- und Geröllschinderei beendete er verdient als 10. der Gesamtwertung. In der Altersklasse der M40 belegte er damit sogar den ersten Platz!

MTB Frauenstein

July 10, 2017

Nach einer längeren Pause waren die STEIN-biker in Frauenstein aktiv. Um genauer zu sein war aber nur Einer aktiv, namentlich Sebastian Ortmann. Aber der hatte es in sich!

Er ging mit 125 anderen Pedaljunkies auf den Ritt durch den Frauensteiner Wald und musste innerhalb von zwei Stunden möglichst viele Runden sammeln. Dabei gilt die Strecke im Osterzegbirge durchaus als anspruchsvolleres Terrain und verlangt den Piloten einiges an Fahrkönnen ab. Auch das Wetter machte einen Strahlemann und trug zu einem gelungenen Sonntag bei. Durch all dies scheinbar besonders motiviert, drehte Doc O. gestern ordentlich am laktatbasierten Gashahn und hatte am Ende zehn Runden auf der Liste stehen. Mit ihm schafften das nur vier weitere Fahrer. Und so galt es den Blumenstrauß zwischen diesen Kontrahenten auszufechten. Da Sebastian gestern am besten gefrühstückt hatte, waren das Glück und der Trainingsfleiß auf seiner Seite und bescherten ihm den obersten Treppchenplatz. Glückwunsch, Mr. Ortmann!

Heavy-24

June 13, 2017

Und auch die diesjährige Auflage des Heavy-24 hat endlich ihr Ende gefunden. Mit recht beachtlichen Ergebnissen für unsere Starterin und Starter. Susan Kunz konnt einem wirklich bemerkenswerten Sieg entgegen fahren und hatte mit 49 Runden einen Mordsvorsprung von acht Runden auf die Zweitplatzierte. Bei den Herren hätte sie damit Rang sechs oder sieben belegt. Einen ganz dicken Glückwunsch die tapfere Heldin! Das Achterteam mit Beteiligung unserer Fahrer hatte mit einigen personellen Schwierigkeiten zu kämpfen und konnte dadurch nicht auf allen Zylindern Vollgas geben. Am Ende sprang für sie ein guter dritter Platz heraus. Die Alten Herren kurbelten ebenfalls fleißig mit und lieferten eine solide Gruppenleistung ab, die in der hart umkämpften 4er Konkurrenz einen soliden 14. Platz bedeutete. Wir danken allen Helfern, dem RSV Erzgebirge, Freunden, Anfeurern, befreundeten Piloten, und Teams für ein sonnenreiches, tolles, Rennsportwochenende. Ruht euch aus und denkt dran das Heavy-24 2018 kommt...